Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Die Gefahr der Hoverboards

oder die Trägheit unseres Landes.

pixabay.com
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Waiblingen:

Am Montagnachmittag wurde ein 11-Jähriger ertappt, der mit seinem Hoverboard auf einem Gehweg in der Neue Rommelshauser Straße unterwegs war.

So eine Schlagzeile der ZVW heute.

Jetzt muss sich die Politik die Frage stellen – schlafen wir hier?

Wollen wir eine Energiewende und Verkehswende? Ist das Hoverboard ein Transportmittel von morgen – schnell – einfach – kostengünstig – leise und ohne Feinstaub.

Ist hier unsere Gesetzgebung nicht auf dem Stand von 1960? Als es galt die Kraftfahrzeuge die mit Motor betrieben wurden von den Bürgersteigen fern zu halten. Damals wurde sicherlich nicht an elektrisch betriebene „ein Mann“ Transportmittel gedacht die mehr als ein Fahrrad mit Hilfsmotor zu sehen sind als ein Zulassungspflichtiges KFZ.

Hier herrscht dringender Handlungsbedarf. Wir müssen uns der Veränderung die sich in unserer Gesellschaft abspielt anpassen. Und deregulieren. Das muss bei den Elektro Scooter für unsere Senioren beginnen und darf bei Elektro Skateboards und den Hoverboards noch lange nicht enden.

Er gesetzliche Rahmen muss hier in einen Einklang gebracht werden und zwar nicht mit einer Überregulierung, sondern mit genial einfachen Lösungen.

Warum brauche ich für mein Fahrrad mit dem ich gut 30km/h schnell bin keine Versichungsplakette und unsere Senioren für den Scooter der nur 15km/h schnell ist eine?

Warum darf ich mit dem Rad auf der Neuen Rommelshauser Strasse unterwegs sein – da gibt es einen knapp 2m breiten gut ausgebauten Radweg – und der 11-jährige Junge mit Hoverboard nicht? Geht davon eine größere Gefährdung für die Menschheit aus?

Lass Sie uns gemeinsam Anfangen diese Missstände anzugehen.

Ralf Kölle

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