Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Ihre Meinung zur Stau(fer)stadt

Ergebnisse Umfrage zur Verkehrspolitik in Waiblingen

Die CDU-Waiblingen hat unter dem Motto „Stau(fer)stadt“ eine Umfrage zur Verkehrspolitik in Waiblingen durchgeführt. Auf einer Skala von 1 bis 6 sollten die Bürgerinnen und Bürger ihre Zufriedenheit mit der Verkehrssituation in Waiblingen bewerten. Beteiligt haben sich 143 Bürgerinnen und Bürger. Zwar ist diese Umfrage nicht repräsentativ, sie lässt jedoch Rückschlüsse auf die Zufriedenheit der Bevölkerung zu.

Am schlechtesten schnitt die Verkehrssituation für die PKW-Fahrer/innen mit einer Durchschnittsnote von 3,59 ab. Deutlich besser bewerteten die Befragten die Verkehrssituation für Fußgänger/innen (2,33), Radfahrer/innen (2,49) und die Nutzer/innen des ÖPNV (2,57). Die Parkplatzsituation erreichte den Wert von 2,83. Allerdings wurde das Fehlen von Kurzzeitparkplätzen in der Fronacker- und Bahnhofstraße kritisiert. Die viel befahrenen Kreuzungen erreichten folgende schlechte Werte: Alter Postplatz 3,83, AOK-Kreuzung 3,69. Besser schnitten die Hallenbadkreuzung mit 2,90 und die Kreuzungen um den Bahnhof mit 2,85 ab. Im Bereich des Alten Postplatzes wurden  die nicht abgestimmten Ampeln und die zu kurzen Aufstellflächen der Abbiegespuren kritisiert, die zu Rückstaus bis in die AOK-Kreuzung führten.

Positiv standen 82% der Einführung einer „Grünen Welle“ in den Hauptverkehrsstraßen in Waiblingen gegenüber. Straßenrückbaumaßnahmen und den Wegfall von Fahrspuren zugunsten des ÖPNV und Radverkehrs hielten 64% für falsch, wenn sie zu wesentlichen Verschlechterungen des PKW-Verkehrs führten.

Eine zentrale Forderung der CDU war und ist die Verbesserung der Straßenverbindung zwischen Neustadt und Hohenacker zur B 14. Durch den Bau immer neuer Wohngebiete in diesen Ortschaften und die Vergrößerung der Gewerbegebiete nahm der Fahrzeug- und LKW-Verkehr kontinuierlich zu. Die Verkehrsinfrastruktur wurde jedoch nicht angepasst. Die Befragten befürworteten entsprechende Straßenbaumaßnahmen zur Entlastung der Ortsdurchfahrten und des Erbachhofs mit einer Durchschnittsnote von 1,87, also mit sehr hoher Priorität. Die Anbindung von Waiblingen an die A 81 zur Beseitigung der Dauerstaus im Berufsverkehr an der Neckarbrücke in Neckarrems und in der Ortsdurchfahrt Hegnach erhielt die Durchschnittsnote von 2,05. Kritisiert wurde hier das Unvermögen der Politik, endlich eine tragfähige Lösung zu finden.

Heftig kritisiert wurde die fehlende ÖPNV-Anbindung von der Kernstadt in das neue Klinikum der Zentralversorgung in Winnenden mit der Note 4,02; von den Ortschaften war der Wert sogar 4,70. Das negative Feedback der Bürgerschaft zeigt, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Allerdings ist dafür der Landkreis zuständig. Die CDU wird ein entsprechendes verkehrspolitisches Programm erarbeiten und Anträge in den Gemeinderat einbringen.

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